Alle Stadtgeschichten

Hier findest du alle Texte, die in unserem täglichen Newsletter, dem Wintibrief, erschienen sind.

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«Fotografie kann wirklich etwas verändern»

«Wenn dem Fotojournalismus nicht mehr geglaubt wird, braucht es ihn nicht mehr» so Manuel Bauer. Der preisgekrönte Winterthurer Fotograf packt eine grosse Bildtafel aus und stellt sie an die Wand. Damit es Fotojournalismus weiterhin gibt, unterstützt er mit seinem Förderprogramm TruePicture junge Fotograf:innen aus der Schweiz, Deutschland und Österreich. Vier Projekte werden ab Freitag in Winterthur ausgestellt.

Von Kiino Schoch |
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«Keine Wunderlösung» - Die Stadt wertet den Mattenbach auf

«Der Mattenbach ist mehr als nur irgendein Bach», sagt Christa Maier am Dienstagabend in der alten Kaserne. Etwa 100 Leute haben sich im Saal eingefunden, um zu erfahren, wie die Stadt plant, den Mattenbach aufzuwerten. Auf dem Wappen des Quartiers fliesse der Bach in «lustigen Schleifen», in Realität aber seit Jahrzehnten gerade, fuhr Maier fort. Das soll sich mit dem Projekt «Entre Terre et Eau» ändern.

Von Sebastian Galli |
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Ein Haus voller Airbnb in Veltheim

104 Wohnungen stehen in Winterthur am Stichtag zur Leerwohnungsziffer leer. Das sind 0.18 Prozent aller Wohnungen in der Stadt. In der Stadt Zürich ist der Anteil der freien Wohnungen noch tiefer, nur 0.1 Prozent aller Wohnungen sind verfügbar. Gleichzeitig gibt es in Zürich über 3000 Inserate auf der Plattform Airbnb. Besonders gewerbliche Anbieter sorgen in Zürich immer wieder für Schlagzeilen. In Winterthur werden derzeit circa 60 Wohnungen auf Airbnb angeboten. Und was auffällt: über 20 Wohnungen befinden sich am gleichen Ort.

Von Gioia Jöhri |
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Hans-Peter Bärtschi: ein «Rebell und Bewahrer»

«Winti Nova» – sagt dir das was? Unter diesem Namen präsentierte Sulzer Ende der 1980er Jahre die  Überbauungspläne für ihre verlassenen Industrieareale. Der Plan scheiterte. Einer, der von Anfang gegen den Plan war, ist der Winterthurer Architekt Hans-Peter Bärtschi (1950-2022). Ein «Rebell und Bewahrer» sei Bärtschi gewesen, der sein Leben lang für den Erhalt von Winterthurer Industriekultur gekämpft hat. So deutet es bereits der gleichnamige Titel seiner neuen Biografie von Daniel Wehrli an.

Von Gioia Jöhri |
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Der Ruf der Pilze

Im Oktober haben einige Medien vermeldet, dass immer mehr junge Menschen durch die Wälder streunen und auf Pilzjagd gehen. Der Tagi schrieb, dass Teenager die Rentner als Pilzsucher in Winterthur abgelöst hätten. Und im SRF-Regionaljournal Zürich-Schaffhausen hiess es: Pilzboom durch Influencer. Die Jungen seien aber nicht informiert und räumten den Wald leer, beschwerten sich alteingesessene Pilzer:innen. Ich begab mich auf Spurensuche in den Wäldern von Winterthur.

Von Gioia Jöhri |